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Die Treuhand Limited (Ltd.) 

Legale Anonymität durch die Gründung einer Treuhand Limited !


Die Treuhand Limited ist eine besondere Form der Limited. Falls Sie bisher noch keine Gelegenheit hatten sich unsere 'Themenseite Englische Limited' anzusehen, sollten Sie dies jetzt unbedingt nachholen, um ausführlichere Informationen rund um die Gründung einer Limited zu erhalten. Für alle die den oben genannten Themenbereich bereits gelesen haben hier nun die wichtigsten Infos zur Treuhand Ltd.:

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Die Treuhand Limited ist im Prinzip nicht anderes als die Limited in ihrer Grundform, unterscheidet sich von dieser aber in einem wichtigem Punkt: Anstelle des Gründers/Unternehmers werden (zumindest auf dem Papier) alle wichtigen personellen Positionen der Limited von 'fremden' Personen oder Gesellschaften besetzt. Klingt kompliziert, ist es aber nicht.. Wie Sie aus den vorangegangenen Seiten (Menüpunkt: 'Englische Limited' und Unterseiten) aufmerksam gelesen haben, wissen Sie, dass im Prinzip 3 Positionen innerhalb der Limited zu vergeben sind, nämlich die Position für den

  • - Director (~Geschäftsführer)
  • - Secretary (~Ansprechpartner gegenüber den Behörden)
  • - Shareholder (~der Gesellschafter)

Und exakt diese Positionen werden innerhalb der Treuhand Limited von eben 'fremden' Personen oder Gesellschaften ersetzt, die keinerlei Rückschlüsse auf den tatsächlichen Unternehmer/Gründer der Limited erlauben.

Wozu die Einrichtung einer Treuhand Limited ?

Warum sollten 'Fremde' die wichtigsten Positionen einer Limited innehaben? Es gibt eine Vielzahl von Gründen warum Unternehmer es wünschen namentlich nicht in Erscheinung zu treten. Wir können (und wollen..) an dieser Stelle sicherlich nicht alle Möglichkeiten aufzählen, geben Ihnen aber hier eine kleine Auswahl der wichtigsten (uns bekannten..) Motive:

  • (Ex-)Unternehmer mit 'verbrannter' Auskunft und/oder Berufsverbot
    (schnelle Hilfe bei Konkurs oder Insolvenz finden Sie übrigens hier..)
  • Unternehmer die unternehmerische oder private Werte (Immobilien, Gerätschaften, Maschinen) absichern müssen oder wollen
  • Unternehmer die aus privaten, meist familiären Gründen (z. B. Scheidung) nicht (mehr) öffentlich erscheinen wollen oder können
  • Unternehmer die bei Ausschreibungsverfahren oder anderen Wettbewerben nicht namentlich geführt werden wollen oder können
  • Unternehmer die aus Konkurrenzgründen nicht (mehr) öffentlich erscheinen wollen oder können
  • Unternehmer die einer drohenden Insolvenz vorbeugen müssen oder wollen

Generell sei festgehalten, dass Treuhandschaften zum Schutz des persönlichen, wirtschaftlichen und privaten Bereichs dienen. Treuhandschaften werden häufig von Personen des öffentlichen Lebens eingegangen, um ihre persönlichen wirtschaftlichen Engagements geheim zu halten. Treuhandverträge werden wesentlich üblicher und häufiger geschlossen werden, als landläufig bekannt ist..

Wer kann als Treuhänder einer Limited eingesetzt werden ?

British Museum - Innenansicht

Grundsätzlich kann jede Person oder Gesellschaft die Funktion einer Treuhänder-Position innerhalb einer Limited einnehmen sofern er die gesetzlichen Bestimmungen (z.B. Mindestalter) einhält.

Als Treuhänder kommen also Freunde, Verwandte (Kinder oder z.B. die Eltern) aber auch Anwälte oder z.B. Steuerberater in Frage.

Auch juristische Personen (Firmen wie die GmbH, AG oder Ltd.) können treuhänderische Funktionen übernehmen.

Wer sollte als Treuhänder einer Limited eingesetzt werden ?

Das hängt ganz davon ab, welche Ziele Sie mit Ihrer Limited verfolgen. Im Zweifelsfall fragen Sie uns nach möglichen Lösungen - wir werden auch für Sie die richtige Konstellation herausfinden.. Unsere Empfehlung ist der Einsatz von 'verschwiegenen' Personen oder Gesellschaften (Anwälte, Steuerberater). Diese sind schon allein von der Gesetzgebung her verpflichtet 'Verschwiegenheit' zu bewahren, und somit ideal geeignet, treuhänderische Positionen zu besetzen.

Die verschiedenen Formen der Treuhand

Man unterscheidet zum einen die offene (offen gelegte) und die verdeckte Treuhand, zum anderen die uneigennützige (Verwaltungs-) Treuhand – zum Beispiel Verwaltung eines Unternehmens für einen Dritten im eigenen Namen oder im Interessen des Dritten – und die eigennützige (Sicherungs-) Treuhand.

Die Treuhandschaft an abtretungsfähigen Gesellschafterrechten ist völlig unproblematisch und bedarf grundsätzlich auch keiner langwierigen Erörterung. Im Rahmen des globalen Wirtschaftslebens gibt es eine Vielzahl von Treuhandschaften, die sich zwischenzeitlich standardisiert eingebürgert haben und allgemein anerkannt sind. So gibt es z.B. große Treuhandgesellschaften, die nur zu dem Zweck gegründet worden sind, Geschäftsanteile treuhänderisch, meist für Firmenkunden, zu halten. Eine der originären Tätigkeitsgebiete der Anwaltschaft ist das treuhänderische Halten von Geschäftsanteilen für Mandanten.

Die treuhänderische Übernahme von Geschäftsanteilen durch den Treuhänder

Hierunter versteht man Eigentumsrechte (an Gesellschaftsanteilen), die dem Treuhänder (Treunehmer) nach außen hin die volle Rechtsstellung eines Eigentümers verleiht, im Innenverhältnis (zum so genannten Treugeber) jedoch mehr oder weniger starken Beschränkungen unterworfen ist. Entsprechend verhält es sich auch für die Inhaberschaft an sonstigen Rechten und Forderungen , so dass letztendlich der Treugeber die tatsächliche Kontrolle über das Unternehmen besitzt, während der Treuhänder nach außen hin erscheint, so als könne er über das Eigentum im eigenen Namen als Berechtigter verfügen.

British Museum - Leseraum Kuppel


Im Innenverhältnis ist der Treuhänder aber dem Treugeber gegenüber verpflichtet, nur nach dessen Weisung zu handeln. Tut er dies nicht, macht sich der Treuhänder gegenüber dem Treugeber schadensersatzpflichtig.

Die Rechtsbeziehungen zwischen Treugeber und Treuhänder

Der Treuhandvertrag folgt den allgemeinen Regeln, also zum Beispiel Auftrag, Geschäftsbesorgung usw. Dem Treugeber steht immer ein Weisungsrecht (in Bezug auf die Wahrnehmung der treuhänderisch gehaltenen Gesellschaftsrechte) gegenüber dem Treuhänder zu.

Weil die Gesellschafterstellung, die den Gegenstand des Treuhandverhältnisses bildet, nicht nur Rechte gewährt, sondern auch Pflichten auferlegt, sind diesem Weisungsrecht Grenzen gesetzt: der Treuhänder kann seine primären und sekundären Verwaltungsrechte in der Gesellschaft nur in der Beschränkung ausüben, die durch das Verbot der unzulässigen Rechtsausübung und durch die Fürsorgepflicht (Treuepflicht) gegeben sind. Das heißt, der Treuhänder ist verpflichtet, seinerseits alles zu tun, was dem Wohl des Unternehmens dient, er ist jedoch nicht verpflichtet, Weisungen des Treugebers entgegen zu nehmen, welche gegen Recht und Gesetz verstoßen. Der Rahmen der Treupflicht wird also durch das Gesetz gesteckt.

Für den Treugeber, der formal nicht Gesellschafter ist, gilt diese Beschränkung allerdings nicht. Die Beschränkung des Treugeber- Weisungsrechts beseitigt eine sich hieraus anderenfalls ergebende Kollisionsmöglichkeit. Der Treuhänder muss weisungsfrei handeln dürfen, wenn ihm die Gesellschafterpflicht weisungsgemäßes Handeln verbietet. Die gesellschaftsvertragliche Bindung geht insofern derjenigen aus dem Treuhandvertrag vor. Der sich im Konfliktfall gesellschaftstreu verhaltende Treuhänder bleibt haftungsfrei gegenüber dem Treugeber, auch wenn er dessen Weisung missachtet. Das Weisungsrecht des Treugebers ist durch seinen Gegenstand auf diese Weise beschränkt, denn der Treugeber dürfte, wenn er selbst Gesellschafter wäre, auch nicht anders handeln. Das heißt für den Treuhandvertrag, dass für den Treuhänder und seine Handlungen als oberste Prinzipien das Wohlergehen des Unternehmens steht.

Im Kehrschluss stellt dies für den Treugeber selbstverständlich auch eine besondere Sicherheit dar: Wenn nämlich der Treugeber, durch falsche Berater oder auf Grund anderer Einflüsse, welche auch immer, vom Treuhänder Handlungen verlangt, welche dem Unternehmen schaden, so kann der Treuhänder diese Handlungen verweigern.

Dem Treuhänder steht in einem solchem Fall das Recht zur fristlosen Kündigung des Treuhandvertrages zu.
 

British Museum - Innenansicht

Um solche Konflikte zu vermeiden, gibt es bei der so genannten offenen Treuhandschaft, d. h. bei sämtlichen hier in Frage kommenden Fällen, die Möglichkeit, dem Treugeber sämtliche eigenen Verwaltungsrechte einzuräumen. Dies kann durch Gesellschafterversammlung erfolgen. Damit bleiben dem Treugeber sämtliche Auskunfts- und Kontrollrechte. Sämtliche weiteren Verwaltungsrechte an der Gesellschaft, vor allem auch das Stimmrecht, ist mit dem Willen des Treuhänders in den Grenzen zulässiger Bevollmächtigung möglich, und solche Bevollmächtigung kann auch als unwiderruflich ausgestaltet werden, weil sie zeitlich stets durch den Fortbestand des Treuhandverhältnisses begrenzt bleibt.

Der Treuhandvertrag wird deshalb grundsätzlich so formuliert, dass der Treugeber bereits im Treuhandvertrag bevollmächtigt ist, seine Stimmrechte auszuüben.

Damit behält der Treugeber bei den hier vorliegenden so genannten offenen Treuhandverhältnissen, stets vollumfänglich seine sekundären und primären Verwaltungsrechte an der Gesellschaft. Um solche Konflikte zu vermeiden, gibt es bei der so genannten offenen Treuhandschaft, d. h. bei sämtlichen hier in Frage kommenden Fällen, die Möglichkeit, dem Treugeber sämtliche eigenen Verwaltungsrechte einzuräumen.

Dies kann durch Gesellschafterversammlung erfolgen. Hier hat der BGH entschieden, dass der Treugeber, sofern alle übrigen Gesellschafter zustimmen, seine Verwaltungsrechte ausüben kann (BGH Z10, 44/45 und – für treuhänderisch gehaltene GmbH–Anteile – WM 1976, 1274/1250).

Damit bleiben dem Treugeber sämtliche Auskunfts- und Kontrollrechte. Sämtliche weiteren Verwaltungsrechte an der Gesellschaft, vor allem auch das Stimmrecht, ist mit dem Willen des Treuhänders in den Grenzen zulässiger Bevollmächtigung möglich, und solche Bevollmächtigung kann auch als unwiderruflich ausgestaltet werden, weil sie zeitlich stets durch den Fortbestand des Treuhandverhältnisses begrenzt bleibt.

Deshalb wird der Treuhandvertrag grundsätzlich so formuliert, dass der Treugeber bereits im Treuhandvertrag bevollmächtigt ist, seine Stimmrechte auszuüben.

Damit behält der Treugeber bei den hier vorliegenden so genannten offenen Treuhandverhältnissen, stets vollumfänglich seine sekundären und primären Verwaltungsrechte an der Gesellschaft.

Unsere Hilfe zur Gründung einer Treuhand Limited:

Auf Wunsch ermöglichen wir Ihnen die Führung Ihrer Limited durch/über einen Treuhänder. Dazu werden von uns deutschsprachige Rechtsanwälte und/oder Steuerberater als Treuhänder (Nominees) eingesetzt. Die Treuhänder statten Sie mit einer Handlungsvollmacht aus, so dass Sie als so genannter "Beneficial Owner" voll über Ihre Gesellschaft verfügen können. Sie haben so die Kontrolle über Ihre Limited, treten jedoch nicht persönlich in Erscheinung.

Auf einen Blick:
Treuhandverträge sind aus einer modernen leistungsfähigen arbeitsteiligen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Sie gelten als ein international übliches Instrumentarium, um die Rechtsstellung Dritter rechtsgeschäftlich zu übernehmen. Zu diesem Zweck werden weltweit Treuhandgesellschaften, Rechtsanwälte und andere Berufsgruppen beauftragt und bevollmächtigt.

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Die Gestaltung von Treuhandverträgen ermöglicht es, dass der Treugeber, obwohl er offiziell nicht in Erscheinung tritt, innerhalb der Gesellschaft sämtliche Verwaltungsrechte wahrnehmen kann. Dies wird durch eine entsprechende Formulierung des Treuhandvertrages bewerkstelligt.

Der Treuhänder ist bei all seinen Tätigkeiten an die Gesetze gebunden. Er ist verpflichtet, das Wohl der Gesellschaft voranzustellen und darf unter keinen Umständen gegen die Interessen der Gesellschaft und die Interessen des Treugebers verstoßen. In einem solchen Fall macht sich der Treuhänder zivilrechtlich schadensersatzpflichtig, unter Umständen verwirklicht er durch solche Handlungen auch Strafgesetze.

Zwischen Treuhänder und Treugeber bestehen Treuepflichten, beide Seiten sind verpflichtet, die gegenseitigen Interessen zu wahren, auch der Treugeber darf vom Treuhänder keine gesetzeswidrigen Handlungen verlangen.

Das Instrumentarium der Treuhandschaften bietet ausreichend Schutz für beide Seiten und die Interessen des Treugebers an Anonymität sind gewahrt.

Im Rahmen der Führung eines modernen Unternehmens, bis sich die Form der englischen Limited auf dem Europäischen Markt darstellt, ist geeignet, Wettbewerbsvorteile zu nutzen und die Privatsphäre zu schützen.

Ob und in welcher Form die Treuhand Limited für Ihre Bedürfnisse am besten zugeschnitten werden kann werden wir Ihnen gern im Gespräch mitteilen. Verwenden Sie dazu am besten das dafür vorgesehene Kontaktformular auf dieser Seite..

Bei dieser Gelegenheit noch ein wichtiger Hinweis:
Wir gehen an dieser Stelle davon aus, dass Sie bezüglich anliegender Rechts- und/oder Steuerauskünfte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater konsultieren. Unsere Beratungstätigkeit als Wirtschafts- und Unternehmensberatung unterliegt dem Rahmen des § 5.1 RberG. Es erfolgt insofern keinerlei Rechts- oder Steuerberatung durch uns!

 

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